Eine Einführung in die Cyberkriminalität

Computerkriminalität bezieht sich auf kriminelle Aktivitäten, an denen ein Computer beteiligt ist. Der Computer kann für die Begehung einer Straftat verwendet werden oder das Ziel sein. Unter Netzkriminalität versteht man die kriminelle Nutzung des Internets. Cyber-Verbrechen sind im Wesentlichen eine Kombination dieser beiden Elemente und können am besten definiert werden als "Straftaten, die gegen Einzelpersonen oder Gruppen von Einzelpersonen begangen werden, die ein kriminelles Motiv haben, um das Ansehen des Opfers vorsätzlich zu schädigen oder dem Opfer direkt körperlichen oder geistigen Schaden zuzufügen oder indirekt über moderne Telekommunikationsnetze wie das Internet (Chatrooms, E-Mails, Anschlagtafeln und Gruppen) und Mobiltelefone (SMS / MMS) ". [1]

In seiner einfachsten Form kann Cyber-Kriminalität als jede illegale Aktivität definiert werden, die einen Computer als primäres Funktionsmittel verwendet. Das US-Justizministerium erweitert diese Definition um alle illegalen Aktivitäten, bei denen ein Computer zur Aufbewahrung von Beweismitteln verwendet wird. Der Begriff "Cyber-Kriminalität" kann sich auf Straftaten beziehen, einschließlich Straftaten gegen Daten, Verletzung von Inhalten und Urheberrechten, Betrug, unbefugtem Zugriff, Kinderpornografie und Cyber-Stalking.

Die Vereinten Nationen Handbuch zur Verhütung und Bekämpfung von Computerkriminalität bezieht Betrug, Fälschung und unbefugten Zugriff in seine Definition von Cyber-Kriminalität ein. Die Cyberkriminalität deckt eine breite Palette von Angriffen auf Einzelpersonen und Organisationen ab. Diese Verbrechen können alles von der emotionalen oder finanziellen Situation einer Person bis zur Sicherheit einer Nation umfassen.

Es gibt zwei Hauptkategorien, die die Zusammensetzung von Cyber-Verbrechen definieren. Erstens diejenigen, die auf Computernetzwerke oder Geräte wie Viren, Malware oder Denial-of-Service-Angriffe abzielen. Die zweite Kategorie betrifft Straftaten, die durch Computernetze oder Geräte wie Cyber-Stalking, Betrug, Identitätsdiebstahl, Erpressung, Phishing (Spam) und Diebstahl von Verschlusssachen begünstigt werden.

Um das Ausmaß der Internetkriminalität weltweit aufzuzeigen, hat die Norton Cyber-Crime-Report 2011 ergab, dass 431 Millionen Erwachsene in 24 Ländern Opfer gewesen waren & # 39; von Cyber-Kriminalität in diesem Jahr. Computerbasierte Kriminalität eskaliert mit alarmierender Geschwindigkeit. In dem Bericht bezifferte Norton die finanziellen Kosten der weltweiten Internetkriminalität auf 388 Milliarden US-Dollar. Dies ist mehr als der kombinierte internationale Markt für Marihuana, Heroin und Kokain, der auf 288 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Unter der Annahme, dass die derzeitige Wachstumsrate anhält, wird die Cyberkriminalität bald den gesamten globalen Drogenhandelsmarkt übertreffen, dessen jährlicher Wert auf 411 Mrd. USD geschätzt wird.

Cyber-Verbrechen haben sich auf grenzüberschreitende Aktivitäten ausgeweitet und können nun als globale Epidemie angesehen werden. Das internationale Rechtssystem stellt sicher, dass Cyberkriminelle vom Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden. Strafverfolgungsbehörden stehen vor einzigartigen Herausforderungen, und die Anonymität des Internets erschwert die Probleme nur. Es gibt Probleme beim Sammeln von Beweisen, bei der gerichtsstandsübergreifenden Prüfung und bei der mangelhaften Kommunikation im Zusammenhang mit der Meldung.

Es ist allgemein bekannt, dass Opfer von Internetverbrechen häufig nicht bereit sind, eine Straftat den Behörden zu melden. In einigen Fällen weiß die Person oder Organisation möglicherweise nicht einmal, dass ein Verbrechen begangen wurde. Obwohl sich die Möglichkeiten zur Meldung von Vorfällen von Cyber-Kriminalität in den letzten Jahren verbessert haben, zögern viele Opfer im Wesentlichen aufgrund von Verlegenheit.

Die internationale Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung, wenn eine wirksame Antwort auf die globale Internetkriminalität gefunden werden soll. Keine Nation kann damit rechnen, das Problem allein effektiv zu bekämpfen. Viele computergestützte Straftaten werden "off-shore" verübt. und dies stellt die Strafverfolgungsbehörden aller Nationen vor enorme Herausforderungen. Es ist entscheidend, dass Agenturen aus der ganzen Welt umsetzbare Pläne formulieren, um Cyberkriminelle aufzudecken, zu verfolgen, zu verhaften und strafrechtlich zu verfolgen.

Beispielsweise hat Australien in den letzten zwei Jahren die National Criminal Intelligence Fusion Capability eingeführt, ein Schlüsselelement des Commonwealth Organized Crime Strategic Framework (COCSF). Dieses Gremium vereint Fachwissen, Daten und Technologie in einer Reihe von Regierungs- und Strafverfolgungsbehörden und ermöglicht die internationale Zusammenarbeit.

Das Problem der Internetkriminalität scheint in seiner Größe nahezu unermesslich. Angesichts der jüngsten Trends und Fortschritte in der Mobiltechnologie und im Cloud-Computing stellen wir fest, dass es sich um eine sich ständig weiterentwickelnde und sich schnell ändernde Dynamik handelt. Es gibt weltweit wachsende Belege für neu gegründete Partnerschaften zwischen Regierung und Industrie, die auf Prävention abzielen. Diese Partnerschaften bieten die Möglichkeit, Informationen auszutauschen und die Reaktion der Strafverfolgungsbehörden auf die organisierte Internetkriminalität zu stärken.

Diese Weitergabe von Informationen löst bei sich selbst Bedenken aus. Es ist ein äußerst komplexes und heikles Thema. Es muss ein Gleichgewicht gefunden werden, um die Verbreitung von Informationen effizient zu maximieren und sie vor dem organisierten Element der Internetkriminalität zu schützen.

Cyber-Kriminalität deckt ein so breites Spektrum krimineller Unternehmen ab. Die oben genannten Beispiele sind nur einige von Tausenden Varianten illegaler Aktivitäten, die üblicherweise als Cyber-Verbrechen eingestuft werden. Computer und das Internet haben unser Leben in vielerlei Hinsicht verbessert. Leider nutzen Kriminelle diese Technologien jetzt zum Nachteil der Gesellschaft.

[1] Halder, D. & Jaishankar, K. (2011) Cyberkriminalität und die Viktimisierung von Frauen: Gesetze, Rechte und Vorschriften. Hershey PA, USA: IGI Global. ISBN: 978-1-60960-830-9

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Source by Richard Connery

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